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Großes Reitturnier des Reit- und Fahrverein Ahlen
vom 07. bis 09. Mai 2010

Ahlener Reitturnier zeigte ausgezeichnete
Leistungen in allen Kategorien

Da hatten die Wetterfrösche zum Glück recht behalten und das Wetter am Wochenende nach einem verregneten Freitag von Tag zu Tag besser werden lassen. Das hatten sich die Verantwortlichen des großen Reitturniers des Reit- und Fahrverein Ahlen nach den arbeitsreichen Wochen im Vorfeld zum Turnier auch verdient.

Insgesamt lag in diesem Jahr ein Hauch olympischer Atmosphäre über dem Turnier. Dies war den olympischen Vielseitigkeitsreitern Bettina und Andrew Hoy zu verdanken. Beide gingen für ihren Verein ZRFV Altenrheine in unterschiedlichen Springprüfungen an den Start. Dabei konnte Andrew Hoy auf seinem Pferd Composer die Springpferdeprüfung der Klasse L mit einer Wertnote von 8,4 vor seiner Frau Bettina mit Designer (Wertnote 7,7) gewinnen. Die Stilspringprüfung der Klasse L konnte dann Bettina Hoy mit einer 8,4 für sich entscheiden.

Bettina Hoy

Man startet nicht jeden Tag mit einer Olympiateilnehmerin. Im Bild Bettina Hoy auf ihrem Pferd Designer (li) im Gespräch mit Katrin Urban vom Reiterverein Geisterholz

Bei der Springprüfung der Klasse M konnte der für den heimischen Verein startende Klaus Winkler den Parcours auf Penelope fehlerfrei in 67,79 Sek. absolvieren. Ein fehlerfreier Ritt gelang auch Markus Scharmann vom RFV Vornholz. Allerdings war dieser auf seinem Pferd Chevalier sanspeur gut fünf Sekunden schneller als Klaus Winkler und sicherte sich somit Platz eins in dieser anspruchsvollen Prüfung. Dazwischen schob sich dann noch Hubertus Große-Lümern vom Reiterverein Geisterholz. Mit seinem Pferd Gingia-Gladdys blieb die Uhr beim Durchreiten der Ziellinie bei 66,14 Sek. stehen.

Beim Stafettenspringen der Klasse E hielten sich Johanna Dowe und Alina Rose (beide vom Reit- und Fahrverein Ahlen), die mit den Schulpferden Rosetown Lili und Destiney an den Start gingen, an das Motto: "Die Letzten werden die Ersten sein".
Beim Stafettenspringen absolviert zunächst ein Reiter einer Mannschaft den vorgegebenen Springparcours möglichst schnell und fehlerfrei. Nach Durchreiten der Ziellinie wird dem zweiten Reiter die Gerte übergeben, der dann seinerseits über die Hindernisse muss. Beide Ritte werden zu einem Endergebniss addiert. Und dies gelang den oben genannten Amazonen am Besten. Mit 0 Fehlern und 90,43 Sekunden siegten sie vor dem zweiten Ahlener Paar bestehend aus Nils Hötte und Daniel Röhr.

In der zweiten Wertungsprüfung des Sparkassen-Dressurpokals des Kreises Warendorf fiel den Richtern nach starken Leistungen aller Teilnehmer die Bewertung nicht leicht. Am Ende konnte sich die Mannschaft Milte-Sassenberg durchsetzten. Den zweiten Platz teilen sich in dieser Wertungprüfung die Mannschaft von Ennigerloh-Neubeckum sowie Sendenhorst / Ahlen. Für die heimische Mannschaft traten diesmal Maren Förster mit Sollozzo, Ramona Füchtenhans auf Fritz und Katrin Meier mit Ferry an. Letztere konnte insbesondere bei der Einzelwertung überzeugen. Nach einer tollen Vorstellung belegt Katrin Meier mit einer Wertnote von 7,6 knapp hinter Claudia Mack vom RFV Milte-Sassenberg (Wertnote 7,7) den zweiten Platz.

Die Mannschaft

Die Mannschaft des heimischen Vereins nach der 2. Wertungsprüfung zum Sparkassen-Dressurpokal des Kreises Warendorf.
V.li. Maren Förster auf Sollozzo, Katrin Meier auf Ferry und Ramona Füchtenhans auf Fritz

Nach diesem Ergebnis liegt die Mannschaft Milte-Sassenberg in der Gesamtwertung mit 60 Punkten auf Platz eins gefolgt vom der Kombimannschaft Sendenhorst / Ahlen mit 50 Punkten. Die dritte Wertungsprüfung findet am 06. Juni in Oelde statt.

 

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Die Platzierungen.pdf