Die Geschichte des Reit- und Fahrvereins Ahlen e.V. begann mit der Gründung am 01.03.1925 durch ehemalige Angehörige der Kavallerie, Bauern und Züchter, um sich dem sportlichen Wettkampf zu widmen.
Der Gründervorstand bestand aus Josef Geisthövel-Pellengahr (1. Vorsitzender), Theodor Friedhoff(2. Vorsitzender), Willi Wember (Schriftführer und Kassierer), Heinrich Schulze-Rötering (2. Kassierer), Heinrich Sprenker, Bernhard Schulze Geisthövel, Johannes Kubick und Josef Kondermann als Beisitzer.
Der erste Reitlehrer war Konni Siegmann, der diesen Posten bis 1950 innehatte.
Der Lindenhof unter der Leitung von Paula Münstermann in der Weststraße diente in dieser Zeit als Vereinslokal.
Jährlich wurden große Fuchsjagden und etliche Reiter- Biwaks abgehalten. Zwei Jahr nach der Gründung fand auf den Wiesen an der Walstedder Straße, der heutigen Vereinsanlage das erste Turnier statt, dem bis heute viele folgten.
Auch die ersten Erfolge stellten sich ein. So konnte im Jahr 1930 die Provinzial-Standarte und bis in das Jahr 1939 siebenmal die Kreisstandarte Beckum gewonnen werden.
Nach dem Krieg stand der Verein 1947 vor einem Neubeginn, der mit der ersten Versammlung am 10. Oktober 1947 bei Paula Münstermann eingeleitet wurde.
Das erste Turnier nach dem Krieg wurde am 04. September 1949 wieder auf „Quantes Wiesen“ abgehalten. Das von dem derzeitigen Schriftführer Vilbusch maschinengeschriebene Programm liegt heute noch in unserem Archiv vor. Es gab 11 Wettkämpfe und die Prüfung zum Bronzenen Reitabzeichen. Genannt waren 43 Warmblutpferde und 12 Kaltblüter für die 2-Spännerprüfung, woraus insgesamt 113 Nennungen resultierten. Unter anderem gab es auch einen Gruppenwettkampf zwischen den Bauernschaften Halene, Brockhausen, Oestrich und Ester. Sah man durch die Starterlisten konnte man fast nur ländliche Teilnehmer finden, doch das sollte sich in den Jahren der Vereinsgeschichte ändern.
Das 25-jährige Bestehen wurde mit Festtagen vom 29.04.-01.05.1950 mit einem Festgottesdienst, einem Reiterball und einem gemeinsamen Ausflug der Reiter und Fahrer zur Waldmutter begangen.
1958 wurde auf dem von Heinrich Quante zur Verfügung gestellten Erbpachtgrund die erste Reithalle des Kreises Beckum errichtet beim Reit- und Fahrverein Ahlen e.V. errichtet. Es war damals eine 20 x 40 m Reithalle mit 17 Pferdeboxen, welche später um weitere 20 m verlängert wurde. Im Juni des Jahres konnte das Bauwerk dann mit einem großen Umzug und Festakt eingeweiht werden.
Durch den Bau der Halle ging es mit dem Betrieb des Vereins stark voran, denn nun kamen auch die „Städter“ aufs Pferd. 40 jugendliche Reitschüler konnten als neue Mitglieder gezählt werden.
Als Reitlehrer fungierten ab 1950 Baron von Kospoth, gefolgt von Herrn Stein und ab 1961 Franz Pälmke, Sven Müller (ab 1991), Drago Kobetic (ab 1996), Heike Assmann (ab 1998), Katja Tscherwitschke (ab 2007), Helga Becker (ab 2008), ab Ende 2008 Denis Jellinghaus und seit September 2010 Andreas Freiherr von Ungern-Sternberg.
Vorstände ab 1967:
1967 – 1975 Theo Dorenberg
1976 – 1979 Bernhard Beckmann
1980 – 1989 Jochen Winkler
1990 – 1993 Paul Ostendorf
1994 – 1997 Uschi Heitkamm
1998 – 2001 Ludger Bruland
2002 – 2005 Erhard Meier
2006 - 2009 Theo Mertenskötter
seit 2010 Maren Förster